| Andrea Weiss
Andrea Weiss arbeitet, nach abgeschlossenem Geschichtsstudium, als Autorin und Filmemacherin. Zur Zeit lebt sie in New York und London mit ihrer Partnerin und ihrer Tochter.Zu den Arbeiten von Andrea Weiss zählen Seed Of Sarah, ein experimenteller Dokumentarfilm über die Erinnerungen der Holocaust-Überlebenden Judith Magyar Isaacson, eingebettet in eine elektronische Oper von Mark Polishook. 1996 gewann A Bit Of Scarlet, ein abendfüllender Kollagen-Film über die Einstellungen der Briten zur Homsexualität, den Preis als Bester Film auf dem Edinburgh Film Festival; auf dem Frauenfilmfestival in Creteil wurde A Bit Of Scarlet als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.
Zusammen mit Greta Schiller gründete Andrea Weiss als Regisseurin und Produzentin Jezebel Films in New York und London. Sie produzierten gemeinsam zahlreiche international ausgezeichnete Dokumentarfilme, u.a. Before Stonewall, International Sweethearts Of Rhythm und Tiny & Ruby: Hell Divin Woman. Zu den bekanntesten Filmen von Andrea Weiss zählt Paris Was A Woman (Regie: Greta Schiller), zu dem sie das Drehbuch schrieb und die Produktion übernahm. Für ihr gleichnamiges Buch wurde sie 1996 mit dem Lambda Literary Award ausgezeichnet. Vampires and Violets: Lesbians in Film ist eine weitere Buchveröffentlichung von Andrea Weiss. Jüngst erschien im Rowohlt Verlag ihr neues Buch, Flucht ins Leben Die Erika und Klaus Mann Story. Neben ihrer Tätigkeit als Produzentin, Filmemacherin und Autorin lehrt Andrea Weiss Dokumentarfilm an der National Film and Television School of Great Britain.
Wieland Speck
Geboren 1951, aufgewachsen in Freiburg im Breisgau. 1973 bis 1976 Studium der Germanistik, Theaterwissenschaften und Ethnologie an der FU Berlin. 1979-81 Filmstudium am San Francisco Art Institute, u.a. bei George Kuchar. Zwischen 1982 und 1992 arbeitete Wieland Speck als Assistent des Programmleiters Manfred Salzgeber in der organisatorischen und künstlerischen Betreuung der Sektion Panorama der Internationalen Filmfestspiele Berlin. Seit 1992 ist Wieland Speck Programmleiter der Panorama-Sektion. Daneben hat er am Fachbereich Theaterwissenschaften der FU Berlin und an der Berliner Filmhochschule DFFB gelehrt. Ebenso zahlreiche Theater- und künstlerische Arbeiten.
Filmographie (Auswahl):
(1994) Unter Männern, Neubearbeitung und Kinostart
(1992) Der Puppenjunge, Entwicklung Drehbuch
(1991) Zimmer 303, 16mm-Kurzfilm; (1990/93) Manor, Entwicklung Drehbuch (1988-89) Safer Sex Promotion, Videos u.a. mit Max Goldt
(1986) Die Abdeckerin, Coautor Drehbuch mit Egbert Hörmann;
(1985) Westler, Spielfilm. Buch und Regie. Max Ophüls Preis Saarbrücken und Publikumspreis 1986; Bester Film, San Francisco Lesbian&Gay Film Festival 1986; Brüssel Festival Cinéma et Homosexualités; Grand Prix, Turin Gay&Lesbian Film Festival
(1985) West Of The Wall, Video (INFERMENTAL V)
(1983) Das Geräusch rascher Erlösung, 16mm-Film;
(1981) Bei uns zuhaus Chez nous, Bildervideo; Die große Untergangsshow Festival genialer Dilletanten; mit Blixa Bargeld, Gudrun Gut, Wolfgang Müller, Video-Dokumentation
(1980) David, Montgomery und ich, San Francisco, 16mm; Kamera für Videos von Nina Hagen, USA;
(1979) Videoversion des Drehbuchs Rote Liebe für Rosa von Praunheim;
(1978) Brühwarm, Video-Dokumentation;
(seit 1976) Darsteller in Filmen von David Hemmings, Robert van Ackeren, Ulrike Ottinger, Rosa von Praunheim, Ismet Elci, Ian Pringle u.a. |