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Mit IKEA nach Moskau
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| Regie, Buch, Kamera: Michael Chauvistré, Schnitt: Dorothea Brühl, Felix Haß, Ton: Marc Parisotto, Peter Tichawsky, Max Vornehm, Second Unit: Stefan Tolz, Regieassistenz: Sergij Kalanty, Produktionsleitung: Undine Simmang, Musik: Georg Fischer, Christoph Seil, Claudius Dreilich, Redaktion: Cooky Ziesche, Produzenten: Michael Chauvistré, Sven Boeck
Eine Produktion von KOPPFILM in Brandenburg, KOPPMEDIA, HAPPY ENDINGS FILM, ORB und ZDF/Das kleine Fernsehspiel, Produktion gefördert durch die MDM Mitteldeutsche Medienförderung und den FilmFernsehFonds Bayern
Verleih gefördert durch die MDM
D 2001, 35mm, Farbe, 1:1.85, 90 min. |
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Synopsis
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Manuela und Ulf sind Mitarbeiter des schwedischen Möbelgiganten IKEA. Sie stammt aus dem Osten Deutschlands, er aus dem Westen. Bei IKEA in Berlin-Spandau haben sie sich ineinander verliebt. Der erste Kuß kurz vor Feierabend, dann ging alles sehr schnell. Sie lösten sich aus ihren alten Beziehungen und beschlossen, gemeinsam etwas Neues zu beginnen. In dieser Zeit kam das Angebot, in Moskau am Aufbau der ersten russischen IKEA-Filiale mitzuarbeiten. Manuela und Ulf sagten zu. Zusammen mit Manuelas 14jährigem Sohn Robert zogen sie nach Moskau. Die Unternehmensphilosophie des Möbelhauses will das Gemeinschaftsgefühl unter den Mitarbeitern fördern, eine IKEA family schaffen. Jeder soll sich für das Wohl und Werden des Konzerns verantwortlich fühlen. Wir leben mit IKEA, sagt Manuela. Die Freunde sind gleichzeitig Kollegen, die abendlichen Gespräche kreisen um die Firma, schon gar in Moskau, wo Kontakte zur einheimischen Bevölkerung rar sind.
Der Neuanfang von Ulf und Manuela birgt Schwierigkeiten. Die russische Sprache ist kompliziert, Unternehmungen außerhalb der Arbeit sind selten. Robert hat kaum Freunde in Moskau, seine Zeit verbringt er meist mit Erwachsenen oder allein vor dem Computer. Am Eröffnungstag hilft er bei IKEA aus. Die anderen Kinder des Paares leben in Deutschland. Ulf träumt davon, eines Tages mit allen gemeinsam zu leben. Zur Zeit sind emails das Mittel, um in Kontakt zu bleiben. Der Eröffnungstag der Moskauer Filiale nach über einem Jahr Vorbereitung wird zum Höhepunkt ihres Lebens in Moskau. Mehr als 37.000 Menschen bescheren IKEA einen Besucherrekord in der Firmengeschichte. Die Bleistifte gehen aus, die Regale werden mit dem aufgefüllt, was im Lager gerade greifbar ist. Robert verteilt Infoblätter, und der Konzernchef Ingvar Kamprad hilft Manuela hemdsärmelig beim atemlosen Verpacken der Ware.
Sensibel, humorvoll, klug, mit großem Gespür für Menschen und Situationen erzählt Filmemacher Michael Chauvistré von kleinen Träumen und der großen Sehnsucht, von ganzheitlichen Firmenphilosophien und vom Mysterium der Einzelteilmontage, von Moskau, Berlin und der Liebe in den Zeiten des Billy-Regals. Ohne belehrenden Kommentar läßt der Film die kleinen Dinge von den großen erzählen. Mit IKEA nach Moskau wurde von Februar bis März 2000 in drei Phasen gedreht. Das kleine Drehteam Michael Chauvistré führte selbst die Kamera, dazu kamen Tonmann und Übersetzer ermöglichte es, nahe und flexibel am Geschehen und den Protagonisten zu sein. Für den fulminaten Showdown des Eröffnungstages wurde ein zweites Drehteam engagiert, das sich im schier unübersehbaren Strom der Kunden auf einige wenige konzentrierte.
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Kinostart: 30. August 2001
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